Globale Strukturen mit Q.wiki beherrschen - Rittal


Rittal GmbH & Co. KG

  • Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software und Service
  • Mit elf Produktionsstätten, 64 Tochtergesellschaften und 40 Vertretungen weltweit präsent
  • Ein Unternehmen der Friedhelm Loh Gruppe (12000 Mitarbeiter)

Alexander Stoffers, Leiter IT und Produktentwicklung bei Modell Aachen, erinnert sich gerne an den Beginn der Zusammenarbeit mit Rittal. Das war 2009, und sie hält heute noch an.

„Wenn ich an unsere ersten Treffen zurückdenke, freue ich mich immer wieder darüber, dass Rittal so früh auf unsere Methode gesetzt hat. Damals gab es noch kein Q.wiki in der Form, wie es heute existiert. Rittal war an unserem Konzept und unserem Prinzip der Interaktiven Managementsysteme interessiert. Als wir mit der Q.wiki Produktentwicklung - als logische Konsequenz unserer Methode - starteten, war Rittal weiterhin mit Interesse an unserer Seite. Sie wurden zu unseren Lead-Usern im Umfeld der Konzernkunden.

Q.wiki wurde in einzelnen Schritten beim Kunden eingeführt. Ein Pilot ging vorweg. Rittal testete, inwiefern das bis dato auf Lotus Notes vorgehaltene Qualitätsmanagement-System durch ein neues, mehr Agilität und Mitarbeiternähe versprechendes System ersetzt werden konnte. Der Wunsch war es von einem System wegzukommen, was aufwendig in der Bedienung war und dadurch oft veraltete Inhalte vorwies. Zielsetzung war die Implementierung eines dezentralen Systems, welches hohe Dynamik aufweist und eine große Akzeptanz in der Belegschaft ermöglicht. Q.wiki hat in der Pilotphase überzeugen können. Es wurde anschließend auf die gesamte Loh Gruppe in Deutschland ausgerollt und wird aktuell international eingeführt.

Die besondere Herausforderung für uns war die Abbildung der internationalen Konzernstrukturen im System. Zentrale Fragen waren daher: Wie können internationale Vorgaben gemacht und durch interne Audits kontrolliert werden? Wie kann gleichzeitig genügend Freiraum für die Entfaltung der einzelnen Tochtergesellschaften entstehen, so dass das Managementsystem auch dort „leben“ kann?

Mehrsprachigkeit zu bedienen ist recht einfach. Die unterschiedlichen Kulturen und das jeweils eigene unternehmerische Verständnis bei den Tochtergesellschaften sind da schon eine andere Größenordnung. Zwei Maßnahmen waren hier sehr hilfreich:

  • Minimalanforderungen zur Erstellung lokaler Dokumente und international gültige Dokumente werden in einem internationalen Vorgabebereich bereitgestellt.
  • Separate Bereiche für alle Tochtergesellschaften werden geschaffen. Dynamische Übersichtsseiten werden bereitgestellt, um die Anforderungen und den Erfüllungsgrad für jede Tochtergesellschaft transparent darstellen zu können.

Viele der gewonnenen Erfahrungen setzen wir auch, dank Rittal, heute als Best Practice Lösungen bei unseren weiteren Konzernkunden ein. Unsere einstigen Lead User genießen unseren Respekt und Anerkennung für den Mut, den sie damals bewiesen haben, auf unser Prinzip zu setzen. Und uns freut es, dass wir uns mit einem System revanchieren konnten, welches zu einem zentralen Arbeitsmittel beim Kunden geworden ist. Die Nutzungs- und Zugriffsstatistiken sprechen hier eine eindeutige Sprache.“

Detaillierte Informationen zur Implementierung von Q.wiki bei der Friedhelm Loh Gruppe erhalten Sie im 4-seitigen Beitrag der QZ-online.de