Eigenbau vs. QM-Software – der TCO-Rechner für Managementsysteme

Dauer:
5 min

„Wir bauen das intern durch unsere IT auf – das ist am Ende auch günstiger.“

Diesen Satz hören wir oft von Managementsystemverantwortlichen, die das Interaktive Managementsystem ihres Unternehmens professionalisieren wollen, aber vor einer professionellen QM-Software zurückschrecken. Die Begründung: zu teuer.

Eigenbau vs. QM-Software: Wer hier eine fundierte Entscheidung treffen will, muss aber die Total Cost of Ownership (TCO) betrachten – also nicht nur die Lizenzkosten, sondern die Gesamtkosten, die über die Zeit anfallen.

Bei der TCO-Berechnung zeigt sich oft: Eine generische Lösung wie SharePoint, Confluence oder ähnliche Alternativen mit ein paar Add-ons ist in der Praxis häufig teurer als eine Expertensoftware.

Der Denkfehler: Lizenzkosten vs. Gesamtkosten

Da SharePoint über Microsoft 365 in vielen Unternehmen schon vorhanden ist, ebenso wie Confluence aus dem Atlassian-Stack entfallen hier die Anschaffungskosten. Auch Open-Source-Lösungen klingen zunächst nach Nullkosten. Für die Lizenz stimmt das auch. Was dabei fast immer vergessen wird: Die Lizenz ist nur ein kleiner Teil der Gesamtkosten.

Kostentreiber 1: Der Umbau von SharePoint und Co.

SharePoint & Co. wurden nicht für den Anwendungsfall Managementsystem gebaut. Willst du damit ein digitales QM-Handbuch, ein Prozessportal oder ein Interaktives Managementsystem abbilden, musst du die Plattform von Grund auf umbauen – intern durch die IT oder extern durch eine Beratung. Beides birgt versteckte Kosten und zwar nicht wenig.

Das muss typischerweise umgebaut werden:

• Systemstruktur und Navigation für Prozesse und Dokumente

• Berechtigungs- und Rollenkonzepte für unterschiedliche Nutzergruppen

• Funktionen für Freigabeprozesse, Historie, Änderungsvergleiche, Lesebestätigungen, Prozessmodellierung, Normzuordnung oder Risikomanagement

• Schnittstellen zu bestehenden Systemen

Besonders tückisch sind Add-ons und Plugins. Manche kosten einmalig, andere laufend und erhöhen so Jahr für Jahr die Betriebskosten. Bei Open-Source-Lösungen kommen zusätzlich Hosting- und Infrastrukturkosten dazu, die am Anfang gern übersehen werden.

Kostentreiber 2: Die IT als Bottleneck

Eine Sache, die viele Unternehmen leidvoll erleben: Die interne IT hat im Tagesgeschäft genug zu tun und das Managementsystem steht selten ganz oben auf der Prioritätenliste. Was für QM-Verantwortliche eine kleine Anpassung ist, landet im Ticketsystem und bleibt dort oft Wochen oder sogar Monate liegen. Das Ergebnis: ein Managementsystem, das halbfertig live geht und nie ganz fertig wird.

Manche Unternehmen umgehen das, indem sie eine externe Beratung für die Plattform engagieren. Das löst den Bottleneck kurzfristig, schafft aber eine neue Abhängigkeit und treibt die laufenden Kosten weiter hoch.

Kostentreiber 3: Das System muss aktualisiert werden

Hier liegt das Kernproblem einer selbst gebauten Lösung: Sie ist ein fortlaufender Prozess ohne Enddatum, weil sich die Anforderungen ständig ändern.

Ein Beispiel: Die schnellen Entwicklungen bei Künstlicher Intelligenz – wie KI-gestützte Prozesserstellung, KI-Verständnisfragen für Mitarbeitende oder intelligente Suche – werden zunehmend Funktionen, die im Wettbewerb den Unterschied machen. Und jemand muss sie in der Eigenlösung selbst entwickeln.

Zur Einordnung: Wir beschäftigen aktuell rund 35 Softwareentwickler, die sich ausschließlich mit Managementsystemen befassen. Das sind über 5.500 Entwicklertage pro Jahr, die in Q.wiki by Ariadne fließen. Diesen Vorsprung holt weder eine interne IT noch eine externe Beratung auf. Wer versucht, Q.wiki by Ariadne mit einer generischen Plattform nachzubauen, erreicht realistisch maximal 30 bis 40 Prozent von dessen Funktionstiefe. Die Bandbreite einer spezialisierten Lösung lässt sich mit vergleichbarem Aufwand schlicht nicht erreichen.

Deshalb erleben wir immer wieder dasselbe Muster: Unternehmen entscheiden sich zunächst gegen eine professionelle Lösung – und melden sich sechs Monate später wieder. Die IT war ausgelastet, das QM-Team frustriert und der Aufwand, der gespart werden sollte, ist längst angefallen.

Was die TCO-Rechnung im Vergleich zeigt

Aus vielen Kundenerfahrungen lässt sich ein typisches Bild der Kostenfaktoren zeichnen, die regelmäßig unterschätzt werden:

Kostenfaktor Eigenbau mit SharePoint,
Confluence & Co.
Q.wiki by Ariadne
Initialer Umbau

Einmaliger, aber sehr hoher initialer Umbauaufwand

Fertige Lösung

Regelmäßige Wartung

Laufende interne Wartungskosten und Anpassungsaufwand von 10 bis 25 Tagen pro Jahr

Inklusive

Technischer Support

Je komplexer die Eigenlösung, desto mehr technische Unterstützung und externe Beratung sind nötig

Inklusive

Neuentwicklungen

Neue Anforderungen bedeuten immer wieder zeit- und kostenintensive Neuentwicklungen

Inklusive

Interne IT

Steigende Opportunitätskosten, weil Ressourcen der internen IT verloren gehen

Kein Aufwand

Optional: Anbindung an API-/MCP-Schnittstelle

Bei 500 Usern kann der Eigenbau auf 5 Jahre gerechnet schon rund 420.000 € Mehrkosten gegenüber Q.wiki by Ariadne bedeuten.

Rechne selbst nach – mit unserem TCO-Rechner

Generische Plattformen wie SharePoint, Confluence oder Open-Source-Lösungen sind für viele Kollaborationsszenarien eine gute Wahl. Aber: Für ein lebendiges, normkonformes und zukunftsfähiges Managementsystem sind sie es in der Regel nicht.

Die entscheidende Frage ist nicht „Was kostet die Software im ersten Jahr?“, sondern „Was kostet die Lösung über die nächsten Jahre, wenn wir alles ehrlich zusammenrechnen?“

Und noch eine Frage sollte in keiner Entscheidungsvorlage fehlen: Wer trägt das Risiko, wenn die selbst gebaute Lösung nicht mitwächst – technisch, funktional, regulatorisch? Bei einer Expertenlösung wie Q.wiki by Ariadne liegt dieses Risiko beim Hersteller, bei einer selbstgebauten Lösung beim Unternehmen selbst.

Jetzt TCO-Rechner herunterladen!

In unserem TCO-Rechner findest du detaillierte Beispielrechnungen und kannst mit euren eigenen Zahlen nachrechnen, welche Lösung für euch die günstigere ist.

Service Info

Ein TCO-Rechner ermittelt die Total Cost of Ownership einer Software, also nicht nur die Lizenzkosten, sondern auch Anschaffung, Aufbau, Wartung, Support und interne Aufwände über mehrere Jahre.

Lizenzkosten zeigen nur einen Teil der Rechnung. Umbau, Wartung, technischer Support und interne IT-Ressourcen machen bei generischen Plattformen wie SharePoint oder Confluence oft den größeren Kostenanteil aus.

Kurzfristig oft ja, langfristig selten. Der initiale Umbau plus laufende Wartung, Neuentwicklungen und gebundene IT-Ressourcen summieren sich über mehrere Jahre meist zu höheren Gesamtkosten als eine fertige QM-Software.

Ein später Wechsel kommt zu den bereits investierten Eigenbau-Kosten hinzu. Migration, Parallelbetrieb und Schulung verursachen zusätzliche einmalige Wechselkosten, die bei einem direkten Einstieg entfallen würden.

Ein normkonformes Managementsystem nach ISO 9001 braucht Funktionen wie Freigabeprozesse, Historie und Normzuordnung. Generische Plattformen müssen dafür erst aufwendig umgebaut werden. Spezialisierte QM-Software bringt diese Funktionen von Haus aus mit.

Tipps & Tutorials

Diese Artikel könnten dich auch interessieren

Wiki Garten Pflanze

Die 7 Aufgaben eines Wiki-Gärtners

Dauer:
2 min

Ordnung halten im Firmenwiki – wie geht das?

Jetzt nachlesen
Pfeile, Modernisierung

Modernisierungsprojekt für dein Interaktives Managementsystem

Dauer:
5 min

Erwecke dein Managementsystem mit unserem Modernisierungsprojekt zu neuem Leben.

Jetzt nachlesen
Icon Lupe

Intelligenter suchen in Q.wiki

Dauer:
5 min

Entdecke die neue KI-gestützte Q.wiki-Suche, die dir Inhalte schneller und sprachflexibel durch Vektorsuche findet.

Jetzt nachlesen
Referenzen

Das sagen unsere Kunden

In den folgenden Testimonials erfährst du, wie wir Unternehmen auf dem Weg zu gelebtem Prozess- und Qualitätsmanagement begleiten. Lass dich inspirieren und entdecke, wie Modell Aachen auch deinem Unternehmen zum Erfolg verhelfen kann.

Stefan Floßmann WEBER Gruppe
Stefan Floßmann
Management System Coordinator
WEBER Schraubautomaten GmbH
21x Return-on-Investment

"Über alles können wir verhandeln – nur nicht über Qualität"

Zum Erfahrungsbericht
Thorsten Schmidt Protection One GmbH
Thorsten Schmidt
Leitung QM & Datenschutz
Protection One GmbH
1 Mio. Aufwandsersparnis im Jahr

"Mit der Einführung von Q.wiki sind wir weg von der verstaubten QM-Dokumentation, hin zu einem interaktiven und akzeptierten Managementsystem."

Zum Erfahrungsbericht
Christoph Schachtner Zettl GmbH
Christoph Schachtner
Projektleitung Q.wiki & QM
Zettl GmbH
Alle Unternehmensbereiche vereint

"Toller Firmenauftritt, sehr gutes Produkt, kompetentes Personal und sehr angenehme und interessant gestaltete Schulungen."

Zum Erfahrungsbericht
Manfred Grossmann Sycor GmbH
Manfred Grossmann
Bereichsleiter Corporate IT
Sycor GmbH
Reibungsloser ERP-Wechsel

"Q.wiki war ein wesentlicher Erfolgsbaustein im Rollout unserer neuen SAP-Geschäftsplattform."

Zum Erfahrungsbericht
Sascha Eberhard Franke GmbH
Sascha Eberhard
Geschäftsführer
Franke GmbH
Digitale Transformation gemeistert

"Die Einführung von Q.wiki war ein Meilenstein bei der Digitalisierung der Prozesse in unserem Unternehmen."

Zum Erfahrungsbericht
Marcella Fehres CAB Caritas gGmbH
Marcella Fehres
Fachleiterin QM
CAB Caritas gGmbH
Erfolgreiche Zertifizierung

"Mit Q.wiki haben wir eine Kehrtwende vom starren Datenmanagementsystem zur interaktiven Orientierungsplattform hingelegt."

Zum Erfahrungsbericht
Bereit für den nächsten Schritt?

Hast du noch Fragen oder möchtest mehr erfahren?

Teammeeting Q.wiki Qualitätsmanager im modernen Büro
Schreib' uns!

Schreib' uns eine Nachricht. Wir melden uns schnellstmöglich bei dir.

Jetzt kontaktieren
Service Mitarbeiter Q.wiki am Laptop
Ruf' uns an!

Auch telefonisch stehen wir dir gerne zur Verfügung.

+49 241 9975 310
kennenlernen, Prozesslandkarte-qwiki Modell Aachen
Q.wiki kennenlernen!

Wissen bündeln und Prozesse kollaborativ optimieren.

Zu Q.wiki